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Aktuelles

In diesem Bereich finden Sie Beiträge aus den Bereichen Bergbauerbe, Montangeschichte sowie Sammlungs- und Objektforschung. Diese werden Ihnen mit den aktuellen Neuigkeiten aus den bergbaulichen Sammlungen und Museen zur Verfügung gestellt.

 

Außerdem finden Sie hier den das Objekt des Monats und den Fund des Monats. In beiden Kategorien möchten wir Ihnen anhand eines exemplarischen Objekts aus den Musealen Sammlungen und Beständen des montan.dok etwas über Montangeschichte aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erzählen.

Ein Wimmelbild des Bergbaus: Eine bergmännische Geduldflasche aus dem 19. Jahrhundert

Jeder kennt die in Glasflaschen mit viel Geduld eingebauten „Buddelschiffe“. Dass auch der Bergbau Flaschen dieser Art hervorgebracht hat, ist hingegen weit weniger bekannt. Statt Segelschiffen und anderer maritimer Szenen findet man hier die Welt unter und über Tage in liebevoll geschnitzten Bergwerken hinter Glas. Eine dieser bergmännischen so genannten Geduldflaschen stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert und führt in ihrem Detailreichtum nicht zuletzt die Maschinerien und Arbeitsweisen des vorindustriellen Bergbaus anschaulich vor Augen.

Besucherbergwerk Rischbachstollen erhält finanzielle Unterstützung

Der im 19. Jahrhundert angelegte Rischbachstollen ist das einzige Besucherbergwerk zur Steinkohle im Saarland. Die hohen Kosten der Instandhaltung und die durch die Corona-Pandemie bedingten rückläufigen Besuchendenzahlen haben zu einem drastischen Rückgang der Einnahmen geführt. Umso erfreulicher war die

Ein Taschenrechner im Dunkeln

Auf einer Konferenz der Internationalen Vereinigung bibliothekarischer Verbände und Einrichtungen im Jahre 1997 prägte Terry Kuny den Begriff des „Dunklen Zeitalters der Digitalisierung“. In seinem Vortrag äußerte er die Befürchtung, dass die Bewahrung des digitalen Kulturerbes in Gefahr sei und dringend Strategien und Richtlinien zur Erhaltung der so flüchtigen digitalen Daten entwickelt werden müssten. Ein programmierbarer Taschenrechner in den Musealen Sammlungen des Montanhistorischen Dokumentationszentrum (montan.dok) zeigt auf, wie diese digitale Vergänglichkeit Museen, Archive oder Bibliotheken auch heute noch vor große Herausforderungen stellt.

„Gewollt habe ich jedenfalls das Beste“ – Ein Roman als Aushängeschild für den Bergbau?

Für ihre Recherche zu „Jan Ellerbusch. Ein Jugendschicksal aus dem Kohlenrevier“ scheute die Kinderbuchautorin Anna Dorothea Geiger-Hof keine Mühen. Mitten in den Wirren des Zweiten Weltkrieges machte sie sich 1943 unter anderem auf der Zeche Zollverein ein Bild von der Arbeitswelt unter Tage. Außerdem besuchte sie in dieser Zeit erstmals das damalige Bergbau-Museum Bochum. Zum Dank für die Unterstützung ihrer Arbeit schickte sie dem seinerzeit amtierenden Museumsdirektor nach Veröffentlichung des Werkes ein Belegexemplar. Den gewünschten Anklang fand die Hommage an die Bergleute jedoch nicht.

Expertentalk: Internationaler Bergbau heute

Ohne Bergbau ist das Leben, wie wir es heute kennen, nicht denkbar. In einem Talk sprechen Experten aus Wirtschaft und Forschung darüber, was Bergbau für Natur und Mensch bedeutet. Der Expertentalk am Donnerstag, 17. März 2022 um 18:00 Uhr findet online statt, eine Anmeldung ist erforderlich. Eine

Neue Infotafel des Besucherbergwerks Barsinghausen

Am 30. November 1921 endete der Kohlenbergbau im Klosterstollen Barsinghausen. Aus Anlass des hundertjährigen Jubiläums erinnert seit kurzem eine Infotafel an die Geschichte der Zeche. Die Dokumentationstafel ist im Rahmen eines regulären Besuchs des Klosterstollens für Besucher zugänglich. Weitere

Anschauungsbergwerk im Deutschen Museum schließt wegen Sanierung

Im Zuge der Generalsanierung des Deutschen Museums am Standort München wird ab April 2022 das Bergwerk abgebaut. Das betrifft insbesondere die historisch wertvollen Kulissen, die für die Dauer der Arbeiten eingelagert werden. Im Anschluss daran, soll das Bergwerk in modernisierter Form wiederaufgebaut werden

Halt! Stopp! Ein Schlag für die Sicherheit

„Juppchen wollte die Hand heben und winken, zum letzten Mal, lebe wohl… – – Da im selben Augenblick fiel etwas unendlich Schweres herab und traf ihn mitten in das erhobene Gesicht. Wie ein nasser Sack klatschte er breit hin und erhob sich nicht wieder. […] Der Grubenarzt, der Juppchen den Totenschein ausschrieb, setzte trocken hinzu: er wurde von einem in den Schacht herabfallenden Pferdekopf erschlagen“ (Zech, Pferdejuppchen, S. 39).

Das Kupfer Ihrer Majestät

Seit nunmehr 70 Jahren ist Elisabeth II. Königin des Vereinigten Königreichs und erlebte in diesem Zeitraum die Transformation des British Empire zum Commonwealth of Nations mit. In den Musealen Sammlungen des Montanhistorischen Dokumentationszentrums (montan.dok) befindet sich eine zypriotische Münze, die ein Porträt der Königin zeigt und gewissermaßen Zeitzeugin dieses Wandels ist. Die 1955 geprägte Kupfermünze zirkulierte erst in der britischen Kronkolonie und seit 1960 in der nun unabhängigen Republik Zypern bis sie 1975 schließlich in das Deutsche Bergbau-Museum Bochum gelangte.

Zuwendungsvertrag für das Ruhr Museum

Anfang November 2021 wurde der neue Zuwendungsvertrag für das Ruhr Museum in Essen unterzeichnet, das als Stiftung von der Stadt Essen gefördert wird. Der jährliche Zuschuss seitens der Stadt beträgt von 2022 bis 2026 insgesamt rund 4,6 Millionen Euro. Weitere Informationen finden Sie hier.