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Aktuelles

In diesem Bereich finden Sie Beiträge aus den Bereichen Bergbauerbe, Montangeschichte sowie Sammlungs- und Objektforschung. Diese werden Ihnen mit den aktuellen Neuigkeiten aus den bergbaulichen Sammlungen und Museen zur Verfügung gestellt.

 

Außerdem finden Sie hier den das Objekt des Monats und den Fund des Monats. In beiden Kategorien möchten wir Ihnen anhand eines exemplarischen Objekts aus den Musealen Sammlungen und Beständen des montan.dok etwas über Montangeschichte aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erzählen.

Glück auf der Kampfbahn

Deutschland im Jahr 1954: Nach den schweren Kriegs- und Nachkriegsjahren geht der Wiederaufbau der Städte und der Wirtschaft zügig voran. Einen Aufschwung erlebt auch der Steinkohlenbergbau im Ruhrgebiet. Steigende Löhne machen den Beruf des Bergmanns durchaus attraktiv, doch die körperliche Belastung ist nach wie vor groß. Was gibt es da Besseres, als sich am Wochenende bei einem Fußballspiel zu entspannen?

Entfernungsmessung unter Tage: Der elektrooptische Distanzmesser Eldi 2 Mining

Elektrooptische Entfernungsmesser revolutionierten in den frühen 1970er-Jahren das Vermessungswesen. In Kombination mit herkömmlichen Winkelmessinstrumenten ermöglichten sie eine schnelle und genaue geodätische Vermessung. Die neuen Instrumente fanden bald Eingang in den Bergbau und verdrängten nicht zuletzt die unter Tage bis dahin üblichen Messleinen und Messketten. Inzwischen ist die Entfernungsmessung mit Licht längst alltagstauglich, und die schweren und unhandlichen Geräte aus der Anfangszeit finden sich in miniaturisierter Form heute in jedem Fotoapparat und jeder Handykamera.

Fotoausstellung über Frauen im Bergbau in Moers

Der Grafschafter Museums- und Geschichtsverein in Moers e.V. zeigt in der Fördermaschinenhalle Rheinpreußen Schacht IV eine Ausstellung zu Frauen im Bergbau. Zu sehen sind Portraits von Frauen und Töchtern von Bergleuten, die einen Einblick in das Leben rund um den Bergbau und in der Zechenkolonie geben. Die

Neue Dauerausstellung im Haus des Bergmanns Kamp-Lintfort

Am 05. Mai 2024 wurde das Haus des Bergmanns mit einer neuen Dauerausstellung wiedereröffnet. Das in einer ehemaligen Zechensiedlung in Kamp-Lintfort gelegene Haus wird seit 2007 von der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition linker Niederrhein betreut. Die bisher gezeigte Ausstellung wurde nun gründlich

Workshop zur Digitalisierung im montan.dok

Am 24.04.2024 veranstaltete das Montanhistorische Dokumentationszentrum (montan.dok) beim Deutschen Bergbau-Museum Bochum einen Workshop zum Thema „Von der Karteikarte zur Datenbank. Digitalisierung in kleinen Museen und Sammlungen“. Als bereits dritte Veranstaltung dieser Art ging es diesmal neben

Von der Hitzeschutz-Garnitur zur modernen Flammenschutzkleidung: Zur Schutzausrüstung von Gruben- und Gasschutzwehren

Die Frage nach einem zweckmäßigen Schutz von Personen, die bei der Bekämpfung von Explosionen und bei Feuerarbeiten in beengten Räumen eingesetzt werden, hat die bergbaulichen Betriebe schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigt. Seither ist eine hocheffiziente Flammenschutzkleidung entwickelt worden, doch der Weg zu diesem Ziel war lang und bisweilen sehr gefährlich. Wagemut von Einzelnen und traurige Erfahrungen bei Grubenunglücken kennzeichneten den Prozess ebenso wie internationale Forschungsprogramme, Laborversuche und praxisnahe Explosionsversuche unter anderem bei der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen des Ruhrbergbaus.

Klopotek & Co. Personalstammkarten der Ewald-Kohle AG

Wie viele Menschen im 19. und 20. Jahrhundert insgesamt im Ruhrbergbau gearbeitet haben, lässt sich heute nicht mehr ermitteln – ihre Zahl geht aber in die Millionen. Sieht man von den Angehörigen der höheren und teils auch der mittleren Führungseliten – Vorstandsmitgliedern, Bergwerksdirektoren oder teilweise auch leitenden technischen Angestellten – ab, so bleibt die Masse der einfachen Bergleute in der Regel anonym. Gleichwohl haben auch sie Spuren in den archivalischen Überlieferungen hinterlassen, Spuren allerdings, die oftmals recht aufwendig gesucht und gefunden werden wollen.

Das Centre historique minier in Lewarde feiert sein 40jähriges Bestehen

Mit einem Festprogramm feiert das 1984 eröffnete Museum zum nordfranzösischen Steinkohlenbergbau vom 2. bis 5. Mai 2024 seinen runden Geburtstag. Zu erleben sind unter anderem ein Programm mit Filmen aus den letzten 40 Jahren und zahlreiche Konzerte. Weitere Informationen finden Sie hier .

Achtung! Küchenpolizei!

Wirsing, Salzkartoffeln, Fettsauce und Wurst. Kohlrabi mit Rindfleisch, Salzkartoffeln und Fettsauce. Jägerkohl mit Rindfleisch, Salzkartoffeln und Fettsauce. Nudeln mit Gulasch. Bohnen mit Rindfleisch, Salzkartoffeln und Fettsauce. Wirsing mit Rindfleisch, Salzkartoffeln und Fettsauce. Erbsen mit Speck. Was sich liest, wie das Food-Festival der Fettsaucen-Fans, ist der Wochenspeiseplan einer Bergwerksküche aus dem Jahr 1948. Überliefert ist der Speiseplan durch die Aufzeichnungen von Rolf Glitz, der in den Nachkriegsjahren als Inspekteur für Bergwerksküchen im Auftrag der Alliierten im Ruhrgebiet unterwegs war.

Buntes Blechspielzeug in der Sonderausstellung „Doppelbock auf Museum“

Im Dezember 2023 präsentierten wir bereits unter dem Titel „Buntes Blech für kleine und große Bergleute“ eine Förderbahn des Steinkohlenbergbaus der Firma Gebr. Einfalt aus Nürnberg (montan.dok 030006248001). Während diese noch in einem Originalkarton überliefert ist, aus dem zahlreiche Hinweise ableitbar sind, so fehlt dem Objekt des Monats April 2024 diese Verpackung. Und doch, jenseits der grundsätzlich möglichen beschreibenden Wiedergabe des Objekts, wissen wir durch die bei der Übernahme erfassten Informationen einiges über das besagte Blechspielzeug.