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Aktuelles

In diesem Bereich finden Sie Beiträge aus den Bereichen Bergbauerbe, Montangeschichte sowie Sammlungs- und Objektforschung. Diese werden Ihnen mit den aktuellen Neuigkeiten aus den bergbaulichen Sammlungen und Museen zur Verfügung gestellt.

 

Außerdem finden Sie hier den das Objekt des Monats und den Fund des Monats. In beiden Kategorien möchten wir Ihnen anhand eines exemplarischen Objekts aus den Musealen Sammlungen und Beständen des montan.dok etwas über Montangeschichte aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erzählen.

Neue Direktorin für das Deutsche Bergbau-Museum Bochum

Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner wird im Sommer neue Direktorin des Deutschen Bergbau-Museums Bochum, Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen. Die Archäologin wurde in einem mehrstufigen Auswahlverfahren vom Kuratorium des Museums einstimmig zur Direktorin bestellt und zugleich vom Rektor der Ruhr

Gedenktafel auf der Zeche Sophia Jacoba

Eine Gedenktafel an Schacht 3 der früheren Zeche Sophia Jacoba in Hückelhoven erinnert an die Arbeit der Bergleute, die als Notbelegschaft am Ende des Zweiten Weltkriegs auf der Anlage arbeiteten. Mitten im Krieg gelang es, das immer weiter steigende Grubenwasser unter Kontrolle zu bringen. Die Erhaltung

Auf das Innere kommt es an

Die Stereopanoramen im Deutschen Bergbau-Museum Bochum sind seit ihrer Anschaffung eine beliebte Attraktion der Dauerausstellung. Doch was steckt hinter oder besser gesagt in den ungewöhnlichen Metallkisten? Und woher stammt Europas größte Sammlung von bergbaubezogenen Stereofotografien überhaupt?

Innovationen der Bergbautechnik: Der Meridianweiser

Mit der Industrialisierung hielten rasante technische Entwicklungen Einzug. Sie brachten in der Folgezeit erhöhte Ansprüche an Technik und Forschung mit sich, die auch im Bergbau von großer Bedeutung waren. Innovationen waren gefragt – nicht nur in Bezug auf Fördermengen, Maschinen oder Grubensicherheit. Auch im Bereich des so genannten Markscheidewesens, also den Vermessungstätigkeiten, lassen sich Meilensteine in der technischen Entwicklung aufzeigen.

Museumsfoyer in Bergkamen vor Fertigstellung

Die Arbeiten am Neubau des Museumsfoyers des Stadtmuseums Bergkamen nähern sich dem Ende. Erstmals konnte der Bau von Mitgliedern des Kulturausschusses in Augenschein genommen werden. Das neue Gebäude dient als Empfangszentrum für die Besuchenden, verfügt aber auch über Ausstellungsräume und ein Museumscafé

Eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Die Sammlung historischer Modelle im Deutschen-Bergbau-Museum Bochum

Die fortschreitende Digitalisierung hat auch vor dem Museumswesen keinen Halt gemacht. Was heute häufig am Rechner geschieht, war früher reine Handarbeit: der Modellbau. Viele moderne Ausstellungen integrieren die digitalen Möglichkeiten der Vermittlung in ihre Rundgänge. Seltener als früher findet man den klassischen Modellbau, der dazu dient, Funktionsweisen zu erklären, zu veranschaulichen oder Entwicklungen darzustellen.

Ein Wimmelbild des Bergbaus: Eine bergmännische Geduldflasche aus dem 19. Jahrhundert

Jeder kennt die in Glasflaschen mit viel Geduld eingebauten „Buddelschiffe“. Dass auch der Bergbau Flaschen dieser Art hervorgebracht hat, ist hingegen weit weniger bekannt. Statt Segelschiffen und anderer maritimer Szenen findet man hier die Welt unter und über Tage in liebevoll geschnitzten Bergwerken hinter Glas. Eine dieser bergmännischen so genannten Geduldflaschen stammt aus dem frühen 19. Jahrhundert und führt in ihrem Detailreichtum nicht zuletzt die Maschinerien und Arbeitsweisen des vorindustriellen Bergbaus anschaulich vor Augen.

Besucherbergwerk Rischbachstollen erhält finanzielle Unterstützung

Der im 19. Jahrhundert angelegte Rischbachstollen ist das einzige Besucherbergwerk zur Steinkohle im Saarland. Die hohen Kosten der Instandhaltung und die durch die Corona-Pandemie bedingten rückläufigen Besuchendenzahlen haben zu einem drastischen Rückgang der Einnahmen geführt. Umso erfreulicher war die

Ein Taschenrechner im Dunkeln

Auf einer Konferenz der Internationalen Vereinigung bibliothekarischer Verbände und Einrichtungen im Jahre 1997 prägte Terry Kuny den Begriff des „Dunklen Zeitalters der Digitalisierung“. In seinem Vortrag äußerte er die Befürchtung, dass die Bewahrung des digitalen Kulturerbes in Gefahr sei und dringend Strategien und Richtlinien zur Erhaltung der so flüchtigen digitalen Daten entwickelt werden müssten. Ein programmierbarer Taschenrechner in den Musealen Sammlungen des Montanhistorischen Dokumentationszentrum (montan.dok) zeigt auf, wie diese digitale Vergänglichkeit Museen, Archive oder Bibliotheken auch heute noch vor große Herausforderungen stellt.